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Nass-System

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Deckenstrahler
Trocken-System
Beim Trocken-System, welches sich besonders beim Altbau und Dachgeschossausbau anbietet, wird in speziellen ausgesparten Dämmplatten mit entsprechenden Wärmeleitlamellen das Heizungsrohr eingerastet. Dabei ersetzt die Dämmschicht die Trittschall- und Wärmedämmung (gegen beheizte Räume). Nach der Dichtheitsprobe können sofort die Trockenestrichplatten (Fermacell) aufgebracht und mit die Fußbodenbelagsarbeiten begonnen werden.

Vorteile:

  • sehr leichtes Gesamtsystem, daher ideal für Alt- und Ausbau (z.B. Dachgeschoss)relativ flinkes Heizverhalten

  • keinerlei Trocknungszeiten, daher sehr schneller Bauvortschritt

  • kein Nässeeintrag in den Bau

Nachteile:

  • relativ teuer

  • erzielbare Wärmeleistung je m² geringer  bzw. höhere Vorlauftemperaturen nötig als beim Nasssystem

  • kaum Wärmespeicherfähigkeit,  schnelles Auskühlung beim Lüften

Die Beispielbilder zeigen den Umbau einer ehemaligen Scheune zur Austellungsfläche für Parkett- und Laminatfußböden der Firma Holz-Weidauer in Lauter. Eine Flächenheizung war nötig, um den Platzbedürfnissen bei Austellungswechseln und der Raumsituation (Raumhöhe bis zu 6 Meter) gerecht zu werden. Aufgrund der geringen Tragfähigkeit des Bauwerks fiel die Wahl auf ein Trockensystem. Die beheizte Fläche beträgt etwa 180 m², die Rohrlänge etwa 800 m verteilt auf 9 Heizkreise. Der Verlegeabstand wurde mit 25 cm recht weit gewählt, da für die Austellung nur eine Grundtemperierung gewünscht wurde. Auf dem dritten Foto wird der schnelle Baufortschritt sichtbar, denn während die letzten Meter Rohr verlegt wurden, begann schon der Einbau der Trockenestrich-Platten. Insgesamt dauerte der komplette Einbau nur etwa 2 Tage.