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Heizen mit Erdgas
Die Verbreitung von Erdgas als Brennstoff dauerte länger als beim Erdöl. Es wird aus natürlichen Lagerstätten gewonnen und ist von Natur aus geruchlos. In Überlandleitungen wird Erdgas über weite Strecken transportiert und schließlich über das Netz an die Haushalte geliefert. Erdgas verbrennt von allen fossilen Brennstoffen am umweltfreundlichsten. Es enthält kaum Schwefel, und bei der Verbrennung entsteht nur wenig Ruß. Erdgas besteht zu ca. 80% aus Methan und hat damit einen sehr geringen Anteil an Kohlenstoff. Bei er Verbrennung wird daher weniger Treibhausgas (Kohlendioxid) freigesetzt. Wenn die Installation von Fachleuten durchgeführt wird (etwas anderes ist auch nicht erlaubt), ist Erdgas ein sehr sicherer Brennstoff.
Das Angebot an Gaskesseln ist sehr umfangreich: bodenstehende und wandhängende Geräte in vielen Leistungsgrößen sind sowohl als Brennwert- als auch Heizwertgeräte lieferbar.

Gaskessel erreichen inzwischen einen hohen Nutzungsgrad. Bei hochwertigen Kesseln reichen die Werte bis zu 95%. Der Nutzungsgrad bezieht sich immer auf den sogenannten Heizwert von Brennstoffen. Das ist die im Brennstoff vorhandene Energie ohne die in Form von Wasserdampf gespeicherte Energie, weil diese früher noch nicht genutzt werden konnte. Die gesamte im Brennstoff enthaltene Energie (mit dem Wasserdampf) nennt man Brennwert. Moderne Geräte die auch diese Energie nutzen können nennt man Brennwertgeräte. Brennwertkessel kühlen die Abgase so weit ab, das der Wasserdampf kondensiert wird und die Verdampfungsenergie frei wird. Da aber der Nutzungsgrad weiterhin auf den Heizwert bezogen wird erreichen diese Geräte einen rechnerischen Nutzungsgrad von bis zu 109%. Bei Erdgas ist die Brennwerttechnik weiter verbreitet. Zum einen ist die nutzbare Wärmemenge größer als bei Heizöl, weil der Brennwert von Erdgas etwa 10% höher ist als dessen Heizwert, bei Heizöl aber nur etwa 6%.

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