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Heizung
Achtung: Seit 1. Februar 2002 gilt die neue Energieeinsparverordnung
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In deutschen Privathaushalten werden etwa 89 Prozent der Endenergie für Heizung (78%) und Warmwasser (11%) aufgewendet. Die Wahl des Energieträgers und des richtigen Systems für Heizung und Warmwasser ist daher von größter Bedeutung - für die Umwelt und den Geldbeutel.
Die Ansicht "Hauptsache warm!" hat ausgedient
Spätestens wenn der Rohbau steht oder ein Kesseltausch nötig wird, ist es für den Bauherren an der Zeit, ein geeignetes Heizsystem auszuwählen. Selbst im Wohnungsbestand bei Mehrfamilienhäusern lohnt es sich für den Vermieter, über Energiesparmaßnahmen nachzudenken: in Zeiten von Wohnraumüberschuss werden  potentielle Mieter sicherlich Wohnungen mit niedrigen Nebenkosten vorziehen. Doch am Markt ist eine große Auswahl an Heizsystemen erhältlich. Aber wer die Wahl hat, hat die Qual: Soll die Beheizung mit Erdgas oder Erdöl erfolgen? Brennwert oder Heizwert?  Wandhängend oder bodenstehend? Oder vielleicht eine alternative Lösung mit Biomasse, Umweltwärme oder Solarenergie? Oder eine Kombilösung? Welche Leistung soll die neue Heizung haben? Was soll die Heizungsregelung können? Soll die Heizung in den Keller oder unters Dach? Oder vielleicht in die Küche oder den Abstellraum? Fragen, die eine Beratung durch den Fachmann unumgänglich machen. Aber: zum Glück gibt es für fast alle Probleme auch die passende Lösungen.

Also scheuen Sie sich nicht, uns zu fragen!

Auch bestehende Anlagen bieten noch oft Möglichkeiten zum Sparen. Oft genügt schon ein "Tuning" der vorhandenen Komponenten oder kleine Änderungen, Ihre Energierechnung zu schonen:

1.  Lassen Sie Ihre Anlage regelmäßig warten! Das gewährleistet einen optimal eingestellten Brenner und maximalen Wirkungsgrad. Im Vergleich mit einem PKW legt Ihre Heizungsanlage etwa 100.000 km im Jahr zurück. Wer würde da seinem Auto eine Inspektion verwehren?!

2.  Ein weiterer wichtiger Punkt ist der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage. Das bedeutet, das die Heizkörper entsprechend ihrer Größe und Entfernung zum Wärmeerzeuger eingedrosselt werden. So bekommt jeder Heizkörper nur die notwendige Menge Wärme, das Wasser im Heizkörper kühlt sich ausreichend ab (wichtig für Brennwertnutzung) und es kann Pumpenleistung eingespart werden. Weiterführende Informationen hierzu finden sie auch unter www.heizungsanlagen-optimieren.de 

3. Apropos Pumpenleistung: versteckt lauern die "Nebenkosten" einer Heizungsanlage: der Stromverbrauch. Der Hauptverbraucher sind die Heizkreispumpen. Diese rangieren im Jahresstrombedarf mit dem Elektroherd und dem Wäschetrockner gleichauf. So läuft eine Heizkreispumpe zirka 6800 Stunden pro Jahr! Ungeregelte Pumpen im Ein- bis Zweifamilienhausbereich haben eine Leistungsaufnahme von etwa 70...100 Watt, neue elektronisch geregelte Hocheffizienzpumpen dagegen nur 5...45 Watt. Das bedeutet Stromeinsparung bis zu 80 % bzw. 70 € pro Jahr (bei 0,17€ / kWh)! So macht sich die Investition schnell bezahlt, und die Strompreise werden sicher nicht niedriger!

Für mehr Informationen zu diesem Thema können Sie sich hier einen Film (ca. 2 min./ ca. 2,9 MB) der Firma Grundfos herunterladen (rechte Maustaste, Ziel speichern unter...)
Alpha2_128x96.wmv

Ebenfalls vorgestellt wurden die Heizungspumpen neuester Generation in der MDR-Sendung "Einfach Genial" am 23.9.2008 beim Thema Stromsparen  (http://www.mdr.de/einfach-genial/aktuell/5788287.html)

4. Bei älteren Anlagen wurden zur Vermeidung von Strömungsgeräuschen in den Heizkörpern oft Überströmventile nach der (ungeregelten) Heizkreispumpe eingebaut. Diese "vernichten" jedoch teuer mit Strom erzeugte Pumpenleistung. Auch hier helfen geregelte Pumpen zu sparen, indem die Pumpenleistung dem tatsächlichen Bedarf angepasst wird. (siehe 3.)

5. An dieser Stelle möchten wir einen weitverbreiteten Irrtum korrigieren:  auch wenn nur ein durchgehend heißer Heizkörper auf den ersten Blick für viele Nutzer eine gut funktionierende Heizung bedeutet, ist dies falsch: ein Heizkörper sollte im unteren Bereich ca.15°C kälter sein als oben. Bei der Heizkörperdimensionierung wird diese notwendige Abkühlung berücksichtigt, so dass es zu keiner Unterversorgung kommt (siehe 2.)

6. Das größte Einsparpotential liegt jedoch bei manchem Nutzer selbst : durch richtiges Heizen und Lüften kann jede Menge Energie gespart werden. Doch Vorsicht : Nicht "Geiz ist Geil" lautet die Devise, sondern besonnener Umgang mit dem Heizungsregler ist gefragt, sonst drohen neben hohen Energiekosten auch Bauschäden und Schimmel!  
Tipps für richtiges Heizen und Lüften finden Sie hier.

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