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Die Nutzung von Regenwasser
Auf ein Hausdach mit einer Grundfläche von 100 m² fallen in Deutschland im Durchschnitt 230 Liter Regenwasser täglich - das sind mehr als 80000 Liter im Jahr!
Der durchschnittliche tägliche Wasserverbrauch eines Menschen in Deutschland liegt bei 125 Litern. Davon werden ca. 40 Liter für WC (32 %), 15 Liter (12 %) für Wäschewaschen und 7,5 Liter (6 %) für die Gartenbewässerung benötigt. Diese 62,5 Liter täglich ( 50 % !) sind problemlos durch Regenwasser ersetzbar.
Der Trinkwasserverbrauch im Haushalt lässt sich mit einer richtig dimensionierten Regenwasser-Nutzungsanlage also problemlos halbieren. Das wiederum nutzt nicht nur dem Betreiber der Anlage, weil Regenwasser kostenlos vom Himmel kommt und
damit die Hälfte der Trinkwasserkosten eingespart werden können, sondern schont auch die kostbaren Grundwasservorräte und damit auch die Umwelt. Aufwand und Kosten für Wasseraufbereitung und Transport könnten so stagnieren statt weiter zu wachsen. Kläranlagen werden entlastet, weil bei starken Regenfällen ein Teil zur späteren Nutzung aufgefangen wird und so Spitzenbelastungen für das Kanalsystem und die Kläranlagen ausgeglichener verlaufen.
Die vielfach diskutierten hygienischen Bedenken sind bei qualifiziert ausgeführten Regenwasser-Nutzungsanlagen inzwischen ausgeräumt worden. Da Regenwassernutzung ausschließlich auf Nicht-Trinkwasserbereiche eingeschränkt ist, also für WC-Spülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung, Putzzwecke und Teich- und Springbrunnenversorgung, geht es eigentlich strenggenommen auch nicht um hygienische Probleme. Diese würden erst auftreten, wenn krankmachende Keime über Regenwasser in größerer Zahl in den menschlichen Organismus gelangen könnten. Dazu währe jedoch direkter Körperkontakt - Duschen, Baden, Essen, Trinken - erforderlich. 


Um jede Gefahr vollkommen auszuschließen, haben alle einschlägigen Regelwerke eine eindeutige und absolute Trennung zwischen Regen- und Trinkwasseranlage vorgeschrieben. Auch die Nachspeisung mit Trinkwasser bei leerer Zisterne ist eindeutig geregelt. Hier dürfen nur fachmännische Lösungen mit freiem Auslauf installiert werden. Nur so ist eine Vermischung des Trinkwassernetzes mit Regenwasser absolut ausgeschlossen. Bedenken Sie bitte, dass Sie als Anlagenbetreiber im Störungsfall auch mit allen Konsequenzen verantwortlich für die Anlage sind! 

Nur der Einbau durch einen Fachbetrieb schützt Sie hier.

Darum: Hände weg von Heimwerkerlösungen mit Absperrventilen oder ähnlichen "Bastelarbeiten" !

Klicken Sie hier oder auf das Bild regenwasseranlage.jpg (91860 Byte) um sich eine fachgerechte Anlage anzusehen!
Selbst das früher noch umstrittene Wäschewaschen mit Regenwasser kann inzwischen aus hygienischer Sicht als unbedenklich gelten. Bei Untersuchungen konnten keine Unterschiede zwischen Wäsche, die mit Regenwasser und solcher, die mit Trinkwasser gewaschen wurde, festgestellt werden (Langzeitstudie des staatl. Hygieneinstituts Bremen). Aufgrund des weicheren Regenwassers wird sogar bis zu 50% weniger Waschmittel benötigt! 
Die technischen Möglichkeiten reichen dabei von Tanks für den Kellereinbau oder Erdtanks, aus Kunststoff oder Beton sowie als Einzeltank oder Tankbatterie
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